Und ganz ehrlich, nach dem ersten anmelden hatte ich keine Ahnung was ich damit anfangen sollte, ich wusste im voraus nur, das Google Wave die Kommunikation im Internet revolutionieren sollte.
So sass ich also da, recht planlos, und versuchte mich in der Welle zurecht zu finden, was aber dann nach etwas rumprobieren recht schnell ging.
Google Wave stellt (momentan) eine Plattform zur Verfügung in der man mit den anderen Google Wave Benutzern kommunizieren kann.
Die Kommunikation selbst findet eben in sogenannten Waves statt.
In einer Wave kann man Text verpacken, Bilder, Karten (mit Google Maps), RSS Feeds und viel mehr. Diese Waves kann man für sich behalten, man kann Leute aus seinem Adressbuch hinzufügen oder auch die Wave als öffentlich markieren, so dass ein jeder Wave Benutzer diese Wave benutzen und auch erweitern kann.
Die Bedienung ist noch relativ unkomfortabel, denn man kann Waves erstmal (bzw kenn ich keinen anderen Weg) nur über eine recht unkomfortable Suche finden.
Mit dem Eintrag durch with:public tag:linux kann man sich alle öffentlichen Waves mit dem vorhandenen Tag linux finden.
Das ist halt noch nicht das gelbe vom Ei, aber Google Wave ist eben noch alles andere als Massenmarkt tauglich.
Denn auch mit dem Browser ist das so eine Sache. Mit Firefox ist die Wave noch sehr zäh und Gadgets funktionieren selten. Mit Googles Browser Chrome sieht die Sache schon wieder ganz anders aus, damit flutschts richtig.
Man darf gespannt sein wie sich Google Wave weiterentwickelt, ich bin jedenfalls Stand heute schon sehr begeistert davon.
Hoffentlich spendiert Google den Wave Benutzern demnächst mal ein paar invites zum verteilen, damit die Waves mit mehr Leben gefüllt werden können
Denn die Einladungen zu Google Wave sind recht spärlich gesäht, besonders für die Nutzer die nicht von Google direkt, sondern von anderen Leuten zu Google Wave eingeladen wurden.




